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einer
für alle
alle für einen
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Stefan:
"Die Angelusaktion möchte mit dem Gebet füreinander
im Anliegen der persönlichen Berufungsfindung eine konkrete
Initiative sein, die unsere Solidarität mit der Suche der
anderen ausdrückt und Gott hinhält. Schon bald nach
Beginn dieser Aktion bekam ich von einem Bekannten einen Hinweis,
und durfte so Teil einer immer größer werdenden Gebetsfamilie
unterschiedlichster Menschen unseres Landes sein. Im Herbst letzten
Jahres bin ich in das Wiener Priesterseminar eingetreten, im Vertrauen,
dass Gott mich weiter führen wird, in der großen persönlichen
Gewissheit, dass ich die Kraft für diesen Schritt vor allem
den Gebeten anderer Menschen verdanke. In dieser Dankbarkeit möchte
alle ermutigen, die sich die Frage ihrer Berufung stellen oder
für gute Ehen, Berufungen zum gottgeweihten Leben usw. beten
wollen, sich der Angelusaktion anzuschließen."
Gerd:
Christina hat schon seit Jahren für ihren noch unbekannten,
zukünftigen Ehemann gebetet, wie es ein Priester in einem
Vortrag empfohlen hatte. Ich wiederum beteiligte mich seit September
2003 an der 'Angelus-Aktion' Besonders hilfreich war für
mich das Bewusstsein, dass es da eine ganze Gruppe gibt, in der
man sich in Gebet um die Berufung mitgetragen weiß; und
gleich einen Monat nach Beginn habe ich Christina kennengelernt.
Als wir mit der Zeit merkten, dass es 'ernst' werden könnte,
haben wir mit einem sehr intensiven, 30-tägigen Gebet zum
heiligen Josef begonnen, um herauszufinden, ob es wirklich der
Wille Gottes ist, dass wir heiraten. Jeden Abend haben wir gemeinsam
gebetet manchmal auch telefonisch, weil sie damals in München
war und ich in Wien. Dass dieser Weg so stark im Gebet getragen
war, hat die Klärung sicher beschleunigt. Und in diesem Sinn
lautete auch das Motto unserer Hochzeit: 'Dein Wille geschehe!'
Mitlerweile sind wir froh, Eltern einer Tochter sein zu dürfen.
Josef:
"Schon seit meiner Kindheit beschäftigte mich der Gedanke,
Priester zu werden. Ein Jahr bevor ich mein Abitur stiegen immer
mehr Zweifel in mir auf, ob ich mir diesen Wunsch nur einbilde,
oder ob Gott mich wirklich in das Priesteramt ruft. Außerdem
hatte ich keine Ahnung, ob ich, wenn, dann in einen Orden gehen
sollte, oder nicht. Beim Jugendtreffen Pöllau lernte ich
die Angelus-Aktion kennen, und entschloss mich, mitzumachen. Als
ich das Abitur in der Tasche hatte, wusste ich immer noch nicht,
ob ich nun ins Seminar eintreten sollte oder nicht. Da kam mir
ein Gedanke, der mir schließlich zu meiner Entscheidung
verhalf: "Wenn du es nicht versuchst, wirst du ein Leben
lang mit der Ungewissheit leben, ob es nicht doch dein Weg gewesen
wäre".
Ich trat also ins Priesterseminar ein. In diesen zwei Jahren,
in denen ich nun im Priesterseminar bin, habe ich dauernd mehr
gespürt, dass es die richtige Entscheidung war. Die Angelus-Aktion
ist für mich damit aber noch nicht abgeschlossen. Das Seminar
ist ein Weg, und wer diesen Weg gehen will kann das nur mit Gottes
Hilfe tun. Ich bin meinem Paten und den vielen Jugendlichen dankbar,
die für mich gebetet haben, und freue mich, auch ihren Weg
im Gebet begleiten zu dürfen."
Weitere in Kürze...
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